Letzte Nachmittags-Radtour des Jahres 2020

Gutes Wetter für die letzte Radtour 2020.

Zur letzten Nachmittags-Radtour des Jahres starteten bei teils sonnigen, kühlen Wetter 14 Radler am 13. Oktober 2020. Geradelt wurde durch die schönen Landschaften von Metten, Velpe und Lotte bis Osnabrück-Atterfeld. Dort konnten sich die Radwanderer im Cafe`der Bäckerei Wellmann bei Kaffee und Kuchen stärken. Spotan hatten die Radler ein kleines Dankeschön für Norbeert Bosse gesammelt. Dieses wurde ihm vom Vorsitzenden des Heimatvereins, Manfred Aßmann übergeben. Er bedankte sich für die geleiste Arbeit und verband damit gleichzeitig die Hoffnung auf eine erfolgreiche Radlersaison 2021. Zurück führte der Weg dann durch die Bauernschaft Sennlich der Gemeinde Westerkappeln. Leider konnten von den ursprünglich vorgesehenen 16 Radtouren nur 5 Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie durchgeführt werden. Hier noch einige Bilder von dieser letzten Radtour.

 

Kurze rast mit Sonnenschein

Kurze Rast mit Sonnenschein

Kurze Rast mit Sonnenschein

Kurze Rast mit Sonnenschein

Dank an Norbert Bosse

Dank an Norbert Bosse

Rückfahrt über Sennlich

Rückfahrt über Sennlich

Rundwanderung in Bad Iburg

Bei frischem Wind starteten am Sonntag, 4. Oktober zwölf Wanderer zur Rundwanderung in Bad Iburg. Die Tour führte durch die Tegelwiese, weiter über Waldpfade am naturbelassenen „Kolbach“ hinauf zum 331 Meter hohen Dörenberg. Wunderschöne Ausblicke in die Hügellandschaft belohnten die Anstrengung des Aufstiegs. Ein Blick vom Hermannsturm, auf der höchsten Erhebung im Mittelteil des Teutoburger Waldes, war leider wegen Sanierungsarbeiten nicht möglich. Von der Höhe des Dörenbergs ging es über den „Zick-Zack-Weg“ hinunter ins Tal. Mit einem kleinen Streifzug durch den Waldkurpark mit dem Baumwipfelpfad – Landesgartenschau 2018 – sowie ein kurzer Verweil am Charlottensee wurde diese schöne 3. Wanderung in der Coronazeit beendet.

Junger Mettinger liest sich auf Platz eins.

Clemens Langemeyer (r.) überzeugte die Jury. (IVZ vom 25.9.2020)

Clemens Langemeyer aus Mettingen hat den Plattdeutschen Lesewettbewerb auf Kreisebene in den Klassen 1 bis 4 gewonnen. Laut Pressemitteilung des Kreises Steinfurt landete der Schüler von der Mettinger Ludgeri-Schule beim Kreisentscheid des 21. Lesewettbewerbs dabei vor Teresa Winnemöller aus Dreierwalde (St.-Anna-Schule) sowie Lina Luisa Mohr aus Neuenkirchen (Ludgerischule).

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der ursprüngliche Termin für das Finale im Frühjahr dieses Jahres nicht stattfinden. Somit mussten sich die jungen Lesetalente – alle konnten bereits Siege an ihrer Schule erzielen – gedulden. Doch jetzt war es so weit: 22 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Gemeinden, Städten und Ortsteilen des Kreises Steinfurt konnten sich vor der Jury sowie den begleitenden Elternteilen mit ihren plattdeutschen Fähigkeiten beweisen. Kriterien wie das passende Lesetempo, die Aussprache und die Betonung flossen in die Jurybegründung mit ein.
Kreisdirektor und kommissarischer Behördenleiter Dr. Martin Sommer überreichte die Urkunden und lobte das Interesse an der plattdeutschen Sprache: „Für eure Omas und Opas war es noch ganz normal, dass zu Hause Platt gesprochen wurde. Inzwischen können aber immer weniger Plattdeutsch sprechen. Umso schöner, dass ihr euch damit beschäftigt.“
Ganz stolz auf die jungen Lesetalente zeigte sich auch Reinhild Finke, die Vorsitzende des Kreisheimatbundes: „Ihr habt das alle ganz toll gemacht – egal, wie nun die Urkunden vergeben worden sind. Wir Menschen sind verschieden, und so liest Jede und Jeder auf seine ganz eigene Weise, und das ist auch gut so.“ Finke war zudem erleichtert, dass der traditionelle Wettbewerb zumindest in abgespeckter Form stattfinden konnte und bedankte sich bei den Teilnehmenden sowie deren Begleitungen, den Lehrkräften, den Sparkassen im Kreis, außerdem auch für die Unterstützung der Jury und die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturamt des Kreises Steinfurt.
Clemens Langemeyer war von Reinhold Donnermeyer und Werner Baune auf diesen Wettbewerb vorbereitet worden. Unter ihrer Anleitung war er in Mettingen schon als Schulsieger ermittelt worden.

Nachmittagsradtour

Nachmittags-Radtour in der Coronazeit.

Zur zweiten Nachmittags-Radtour in der Coronazeit lud der Heimatverein am 15. September 2020 ein. Gestartet wurde traditionell von der Fahrradstation. Bei sonnig, warmen Wetter führte Norbert Bosse zum Mittellandkanal und weiter durch die Düsterdieker Niederung, eines der größten Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen mit vielen Feuchtwiesen. Eine Rast legten die Radler in Westerkappeln bei Kaffee und Kuchen bzw. bei einem Eisbecher ein. Wieder gestärkt erfolgte die Rückfahrt über Metten zu unserem Heimatdüörpken.

Zweite Wanderung 2020

Wanderung rund um den Dyckerhoff-Steinbruch.

Ein ideales Wetter lud zum Wandern im Teutobereich von Lengerich am Sonntag, 13. September ein. Gewandert wurde rund um den Dyckerhoff-Steinbruch. Auf schönen Waldpfaden mit Ausblicken ins Münsterland und Blicke in die 95 Millionen Jahre Erdgeschichte des Kalksteinbruches. Die Kalksteine, die den Teutoburger Wald formen, bestehen im Wesentlichen aus den Kalkschalen von winzig kleinen Einzellern, die in der Kreidezeit im Meerwasser gelebt haben. Die Heraushebung des Teutoburger Waldes aus dem Meer erfolgte vor 65 Millionen Jahren. Corona-bedingt fanden sich „nur“ 10 Wanderer bei strahlend blauen Himmel ein.

 

Erste Wanderung 2020

Der zaghafte Anfang ist geschafft. Zur ersten Wanderung in der Corona Zeit starteten die Wanderfreunde am Sonntag, 16. August 2020. Die Tour in Mettingen führte durch das Köllbachtal, weiter zum Ölmühlen- und Fahlbachtal. Dort wurde das Picknick aus dem Rucksack ausgepackt. Auf verwunschenen Pfaden erlebten 14 Wanderer schöne Stunden in unseren heimatlichen Gefilden. Aufgrund der Corona-Schutzverordnung wurde die Wandergruppe auf max. 20 Personen begrenzt. Hier noch zwei Fotos von unserer Wanderung.
(Fotos: Karl-Heinz Vörckel)

Hinweis – Aktuell

Aus gegebenen Anlass (Corona-Pandemie) weisen wir daraufhin, dass Alle diesjährigen Veranstaltungen des Mettinger Heimatvereins voraussichtlich bis zum  31.12.2020 nicht stattfinden. Sollte sich die Pandemie wesentlich verändern und sich daraus die Möglichkeit einfacherer Durchführungsbestimmungen ergeben, informiert der Vorstand rechtzeitig in der örtlichen Presse.
Für diese Schritte unseres Handelns finden wir sicherlich Eure Zustimmung.

 

Fünf-Tage-Fahrt erst 2021

Fünf-Tage-Fahrt erst 2021

Der Vorstand des Mettinger Heimatvereins gibt bekannt, dass er nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen ist, die Fünf-Tage-Fahrt an der schönen blauen Donau nach Kehlheim, vom 2. bis 6. Juni zu verlegen. Die aktuelle Entwicklung der Ausbreitung des Corona-Virus und die von der Politik und Medizin beschlossenen Kontaktsperren ließen keinen anderen Schluss zu, heißt es in einer Pressemitteilung. Als neuer Termin bietet der Heimatverein diese Fünf-Tage-Fahrt vom 17. bis 21. August 2021, an. Alle angemeldeten Teilnehmer werden von der Firma Forsmann über diese Verlegung unterrichtet und über die Möglichkeit der Teilnahme im Jahr 2021 informiert, heißt es in der Mitteilung weiter. Wann vor dem Hintergrund der Corona-Einschränkungen wieder geplante Aktivitäten aus dem Jahresprogramm stattfinden können, wird zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Generalversammlung des Heimatvereins

Generalversammlung des Mettinger Heimatvereins

Etwas mehr als 100 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung des Mettinger Heimatvereins ins Bürgerzentrum gekommen. Zunächst brachten die Heimatfreunde ihrem ehemaligen Wanderwart Helmut Lagemann zum 80. Geburtstag ein Ständchen. Auf den Jahresbericht des stellvertretenden Vorsitzenden Heinrich Wiemers und auf die Kassenlage, die Ilona Wesselmann vorstellte, folgte schließlich die Entlastung des Vorstandes. Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung. Dennoch gab es Veränderungen im Führungsgremium des Vereins. So schied Annette Nagelmann-Knuf aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand aus. Wenn es ihre Zeit erlaube, wolle sie den Heimatverein jedoch weiter unterstützen, nahm Manfred Aßmann erfreut zur Kenntnis. Zudem wurde Willy Müller verabschiedet. Der hatte sich 15 Jahre lang um gut ein Viertel des Bauerngartens auf dem Schultenhof gekümmert.
Der Vorstand des Mettinger Heimatvereins hat sich für dieses Jahr auch wieder einige Projekte vorgenommen. So möchte der Mettinger Heimatverein die Remise auf dem Schultenhof gerne erweitern. Optimal sei, wenn sich das Gebäude um rund vier Meter Richtung Bahnhofstraße ausdehnen könnte. „Denn derzeit steht die Remise sehr voll“, erklärte der Vorsitzende Manfred Aßmann. Es gebe kaum eine Möglichkeit, die landwirtschaftlichen Geräte angemessen zu präsentieren.  Keine Probleme gebe es derzeit mit Beschädigungen an der Remise, teilte der Vorsitzende weiter mit. Seitdem dort eine Überwachungskamera installiert worden sei, herrsche Ruhe. Im vergangenen Jahr waren in dem Unterstand wiederholt Geräte zum Teil stark beschädigt worden. Darüber hinaus ist der Heimatverein nach wie vor auf der Suche nach einem geeigneten Raum für das Postmuseum. Mit dem Standort in der ehemaligen Gaststätte des Haupthauses ist der Verein nicht zufrieden, sagte der Vorsitzende. Zum einen seien die Räumlichkeiten für eine Präsentation der Exponate nicht geeignet. Zum anderen könnte dort nur rund ein Drittel der Ausstellungsstücke gezeigt werden.
Verena Burhenne vom LWL-Museumsamt habe sich die Bestände des Postmuseums angesehen, erläuterte Aßmann. Auch sie habe dem Heimatverein bestätigt, dass es sinnvoll sei, für die insgesamt rund 3000 Exponate passende Räume zu finden. Derzeit führe der Verein mit der Bürgermeisterin Rählmann Gespräche über einen Alternativstandort, auch die Vergößerung der Remise ist dort angesprochen worden.

Der aktuelle Vorstand des Mettinger Heimatvereins

Der aktuelle Vorstand des Mettinger Heimatvereins 2020

Hinweis: Klönabend

Der plattdeutsche Klönabend des Heimatvereins ist am Mittwoch, 11. März, um 18 Uhr im Heimathaus. Dort stellen die Schulsieger des plattdeutschen Lesewettbewerbes von der Ludgeri-Schule und der Paul-Gerhardt-Schule ihre Plattdeutsch-Kenntnisse unter Beweis. Alle Interessierten, die gerne Plattdeutsch sprechen oder plattdeutsche Geschichten erzählen wollen, sind eingeladen. Auch der plattdeutsche Gesang wird nicht fehlen.